Foto-Wettbewerb

Aufgrund der Woche der Mainzer SPD lädt der Finther Ortsverein zur Teilnahme an einem Foto-Wettbewerb ein. Wir bitten um Bilder, die zum Motto „Finthen im Herbst“ passen. Sie müssen in der Zeit vom 5. bis 11. Oktober 2020 aufgenommen worden sein. Bitte senden Sie die digitalen Bilder per E-Mail-Anhang an ortsverein@spd-finthen.de. Mit der Einsendung erklären Sie sich mit einer möglichen Veröffentlichung der Fotos einverstanden. Eine Jury der Finther SPD wird die Bilder bewerten, sofern sie bis zum 13. Oktober 2020 bei uns eingegangen sind. Die drei nach Ansicht der Jury besten Aufnahmen werden mit einem kleinen Geschenk prämiiert.


Finther SPD um Verkehrslösungen bemüht

Klagen von Anwohner*innen über die Verkehrssituation hatten die Finther SPD veranlasst, zu einem Treffen vor Ort im Bereich Uhlerbornstraße/Kirchgasse einzuladen. Zahlreich wurde der Einladung gefolgt, was verdeutlichte, wie groß die Betroffenheit ist. Das Problem: Oft finden hier Wohnende nach eigenen Angaben keinen Parkplatz in zumutbarer Nähe. Das sei zum Teil auf den erhöhten Stellplatzbedarf aufgrund der Nachverdichtung zurückzuführen (neue Wohnungen bringen zusätzliche Autos auf die Straße). Ebenso wurde angeführt, oft werde auf die Nutzung eigener Garagen oder Parkflächen verzichtet und stattdessen der öffentliche Raum in Anspruch genommen. Als weitere Ursache komme hinzu, dass vorhandene Stellflächen von auswärtigen Langzeitparkern belegt werden, die ihr Auto dort abstellen, um mit Bus oder Straßenbahn in die Innenstadt oder zum Frankfurter Flughafen zu fahren.

Ein Lösungs-Vorschlag von Anwesenden: Das Parken auf den markierten Flächen in der Kirchgasse sei nachts, etwa ab 18.00 Uhr, nur für Bewohner*innen mit einer entsprechenden Genehmigung zu erlauben. In der Uhlerbornstraße, so eine weitere Anregung, könne bei teilweiser Nutzung des Bürgersteigs, der hier breit genug sei, beidseitiges Parken zugelassen werden. Dafür seien lediglich entsprechende Markierungen auf dem Gehweg anzubringen.

An Kreuzungen (vor allem Uhlerbornstraße/Steubenstraße) würden weder der vorgeschriebene Mindestabstand beim Parken eingehalten noch schraffierte Markierungen als Halteverbotszeichen akzeptiert. Anwohner forderten deshalb, die Stadtverwaltung solle das Parken im Kreuzungsbereich mit fest zu installierenden Pollern verhindern.

Ortsvorsteher Manfred Mahle versprach, Vorschläge und Forderungen von Anwohner*innen an die zuständigen Stellen der Stadtverwaltung weiterzuleiten.

Im Übrigen, so Mahle, könne man erwägen, die Stadt zur Einführung von Bewohnerparken aufzufordern. Dies würde aber das Problem nur in andere Straßenzüge verlagern. Zudem müssten in diesen Bereichen tagsüber die Hälfte und nachts 25 % der Stellflächen als Kurzeitparkflächen frei gehalten bleiben. Einen größeren Effekt verspreche er sich von Park-And-Ride-Plätzen, die etwa auf dem Layenhof und am Ortsrand vorstellbar seien.

Allgemein baten die Bewohner*innen um mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr, zumal hier auch Kinder ihren Schulweg haben. Dass in Finthen, wo die Höchstgeschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt ist,  immer wieder viel zu schnell gefahren werde, sei nicht hinzunehmen.